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[Reise] Reise durch Frankreich mit Airbnb Erfahrungsbericht

>> Dienstag, 24. September 2013

In diesem Post geht es mal gar nicht um Make-up, sondern um meine kürzliche Reise.
Mein Freund und ich hatten nämlich schon länger überlegt irgendwann nach Frankreich an die Côte d'Azur zu reisen. Er war bereits schon einmal dort und wollte mir diese Seite Frankreichs ebenfalls ans Herz legen.
Schließlich rangen wir uns dazu durch das einfach zu machen!

Die Reise startet mit einem Flug nach Nizza. Von dort haben wir dann mit einem Mietauto viele weitere Orte erkundigt, darunter Monte Carlo, Antibes oder die Parfumstadt Grasse.


Schließlich fuhren wir an einem Tag von Nizza nach Marseille über Cannes und Saint-Tropez, immer schön am Mittelmeer entlang. Ich muss sagen der Ausblick auf das Meer hat mich auf dieser Autofahrt am meisten begeistert, denn es ging immer Berg hoch und runter und neben einem das schöne Blau und die harten Kliffwände. Zum Glück spielte sogar das Wetter mit. Leider haben wir davon kein Foto gemacht.
Von Marseille ging es dann nach Aix-en-Provence und von dort wiederum mit dem iDTGV in 3 Stunden nach Paris. In Paris wurde kurz das Disneyland besucht und ein Tag Sightseeing gemacht.
So eine Rundreise kann man nicht wirklich als "Urlaub" bezeichnen. Wir hatten einen sehr engen Zeitplan und zum Beispiel haben wir es nicht mehr nach Sanremo in Italien geschafft.
Neben der Zeit kostet der Spaß auch seinen Teil.
Wer oft die Unterkunft wechselt hat natürlich einen Nachteil gegenüber einem All-inclusiv Urlaub, wo man absehen kann, was so auf einen zukommt.

Ich habe mir sehr lange diverse Hotels angeschaut über Trivago und Co.. Dabei musste ich leider feststellen, dass die Hotels in unserer Preisklasse eher einem Gruselkabinett entsprachen. In solchen Portalen wie tripadvisor kann man sich zum Beispiel Fotos von Gästen angucken, die wirklich vor Ort waren und deren Bewertungen lesen. Da hat es mich oft vom Stuhl gehauen.
Sicherlich schreiben eher die Leute ihre negative Kritik im Netz als die Positive, allerdings hatte ich in London schon so viel Pech mit einem Hotel, dass ich dieses Mal besser aufpassen wollte.

Am Ende landete ich auf der Seite von Airbnb. Ich hatte davon noch nie gehört, war aber sofort begeistert. Kurzgesagt die Seite vermittelt Ferienwohnungen/Zimmer.
Länger gesagt: man kann sich auf der Seite Wohnungen und deren Bewertungen durchlesen und diese über die Seite mieten.

Dabei basiert das ganze System auf Vertrauen. Man muss Vertrauen haben, dass man nicht ausgeraubt, umgebracht wird in der Fremde von irgendwelchen Fremden....

Ganz so schlimm ist es dann doch nicht, denn Airbnb versucht alles so transparent wie möglich zu halten. Jeder Gast/Gastgeber kann sich mit diversen Möglichkeiten verifizieren (Telefonnummer, Ausweis etc.).
Mietet man als Gast eine Wohnung, bucht Airbnb das Geld ab und der Gastgeber bekommt es erst überwiesen, wenn man als Gast nach Ankunft keine Beschwerde bei Airbnb eingereicht hat.

Wir haben uns einfach mal auf den Spaß eingelassen. Etwas mulmig war mir dabei schon, aber warum nicht.

Wir haben sowohl eine Wohnung in Nizza als auch eine Wohnung in Paris gebucht für unter 100€ pro Nacht. In beiden Fällen waren die Gastgeber schon im vorraus sehr nett und haben uns mit allen nötigen Infos versorgt (z.B. mit welchem Bus man vom Flughafen fahren muss).
Vor Ort war die Schlüsselübergabe immer problemlos. Die Gastgeber haben uns mit Kartenmaterial und Reiseführer versorgt und gaben uns Tipps, wo man am besten einkaufen kann.

Klarer Vorteil einer Ferienwohnung: man kann zum Frühstück gehen wann man will und sogar im Schlafanzug ; ). Außerdem spart man ungemein Geld, wenn man selber kocht, statt teuer essen zu gehen.

Die Wohnung in Nizza (alles da, was man braucht, sogar mit Klimaanlage und WLAN):
Und die Wohnung in Paris (etwas schicker, aber auch etwas teurer):
Außerdem ist man so den Menschen und der Kultur ein kleinwenig näher. Unsere Gastgeberin in Nizza war wirklich eine ganz Liebe.
An unserem Abreisetag in Nizza regnete es Katzen und Hunde und unser Mietwagen war ziemlich weit von der Wohnung entfernt geparkt gewesen. Die Gastgeberin war so superfreundlich und hat meinen Freund mit ihrem Auto hingefahren *_* super lieb, das hätte ein Hotel nun wirklich nicht für einen getan.

Fazit:
Airbnb ist eine tolle Sache. Sicherlich gibt es auch dort schwarze Schafe und manchmal kann man einfach Pech haben. Unsere Erfahrung mit diesem Dienst war sehr positiv und ich würde bei Städtereisen jetzt immer zuerst bei Airbnb gucken, anstatt mich mit schlechten Hotels zu ärgern.
Außerdem kann man dort auch nach so abgefahrenen Sachen suchen wie eine Übernachtung in einem Schloss, einer Höhle oder einem Indianerzelt.

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Airbnb oder einem ähnlichen Portal gemacht? Findet ihr die Idee gut oder gruselig?

Kommentare:

  1. Oh, das ist glaub ich nicht so meins, aber mal ne interessante Art der Unterkunft! Die Landschaft ist dort ja ein Traum.... tolle Bilder!

    Alles liebe:)

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    1. Bei den Fotos hat das Wetter gut mitgespielt. Nur in Paris war es immer grummelig.
      Liebe Grüße zurück!

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  2. Super schöner Bericht. Wir haben auch geplant nach Frankreich zu reisen & eine ähnliche Tour starten. Nach deinem Bericht freue ich mich noch mehr darauf, auch wenn es erst nächsten Sommer klappt.

    Liebe Grüße
    Steph

    http://whatstephloves.blogspot.de/

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    1. Dankeschön!
      Finde ich ja toll, dass du auch so eine Tour im nächsten Jahr geplant hast. Das wird sicherlich ganz toll! Frankreich wird viel zu oft vergessen, wenn es um schöne Urlaubsländer geht ; )
      Liebe Grüße zurück!

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